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Winterhärte

Bei der Winterhärte von Pflanzen spielen viele Faktoren eine Rolle. Ausschlaggebend ist nicht nur die Temperatur, sondern auch Dauer des Frostes, Schneefall, Wind, Sonneneinstrahlung, allgemeine Konstitution der Pflanze u.v.m.

Daher können die angegebenen Werte nur Richtwerte sein. Es kann durchaus sein, dass die Pflanze tiefere Temperaturen verträgt, oder auch bei höheren Werten erfriert.

sehr frosthart: unter -20° C
(z.B.: Thuja, Eiben, Scheinzypressen, Buche, Hainbuche)

gut frosthart: -20° C bis -17° C
(z.B.: Buchsbaum; Kirschlorbeer Etna, Reynvaanii und Herbergii; Wacholder; Ilex Heckenfee, Heckenstar und Heckenpracht)

frosthart: -17° C bis -14° C
(z.B.: Bastardzypresse; Schirmbambus; Kirschlorbeer Novita, Lusitanica und Otto Luyken; Liguster)

mäßig frosthart: -14° C bis -11° C
(z.B. Kirschlorbeer Rotundifolia und Caucasica; Glanzmispel; Ilex aquifolium und Alaska)

Wichtige Hinweise zur Überwinterung

Gerade nach der Pflanzung ist eine Bewässerung auch im Winter wichtig. Wässern Sie die Pflanzen solange der Boden nicht gefroren ist. Auch wenn der Boden zwischenzeitlich auftaut, benötigen die Pflanzen Wasser.

Immergrüne Pflanzen verdunsten auch im Winter Wasser. Belassen Sie daher Schnee auf den Pflanzen, solange er nicht so schwer wird, das die Äste sich hinabbiegen. Schnee schützt vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und damit vor Verdunstung und vor kalten Winden.

Ist der Winter kalt und schneelos, schützen Sie die Pflanzen mit einem feinen  Windschutznetz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und Wind.

Um den Boden so lange wie möglich frostfrei zu halten, bedecken Sie ihn mit gut abgelagertem Rindenmulch (NICHT dem billigen aus dem Baumarkt!) oder mit Rasenschnitt und herabgefallenem Laub.Düngen Sie keinesfalls im Herbst mit Stickstoff. Die Pflanze hat dann, vor allem bei einem warmen Herbst, nicht mehr die Möglichkeit die frischen Triebe aushärten zu lassen. Geben Sie Mineraldünger immer im Frühjahr.

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