Praxis Tipps

Heckenratgeber

Wir bei Pflanzen Janssen haben in unserer Baumschule nicht nur die passenden Heckenpflanzen für Sie. Mit unserem Expertenwissen helfen wir Ihnen auch die richtige Hecke für Ihren Garten und Einsatzzweck zu finden. Außerdem bieten wir Ihnen mit unseren Pflanzanleitungen einen Schritt-für-Schritt Leitfaden zum Einpflanzen Ihrer Hecke. In unserem Heckenratgeber beantworten wir Ihnen alle Fragen zur richtigen Auswahl, Pflanzung und Pflege Ihrer Hecke.

Sollten Sie dennoch Fragen haben, stehen unsere Experten Ihnen jederzeit telefonisch zur Verfügung.

Auswahl

Wählen Sie die passende Hecke

Wenn Sie auf der Suche nach der passenden Hecke für Ihren Garten sind, ist unsere Übersicht das Richtige für Sie. Ob schmale, pflegeleichte, immergrüne, schnellwachsende oder Sichtschutzhecke: Hier wird jeder Gartenfreund fündig.

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Auswahlkriterien für eine Hecke

Mit unserer großen Auswahl unterschiedlicher Heckenpflanzen können Sie Ihren Garten vielfältig gestalten. Sie möchten wissen, welche Hecke passend für Sie ist? Damit Sie die richtige Entscheidung treffen, hier ein paar wichtige Auswahlkriterien:

Nadelbaum oder Laubbaum?

Sowohl Nadelbäume als auch Laubbäume eignen sich wunderbar für eine schöne Hecke, die dichten Sichtschutz bietet. Nadelbäume sind beliebte Heckenpflanzen, da sie das ganze Jahr über sehr dekorativ Ihren Garten verschönern und auch im Winter ihre Nadeln nicht verlieren. Da sich nicht jeder Nadelbaum für eine Heckenpflanzung eignet, finden Sie in unserem Sortiment nur robuste und gut schnittfähige Nadelbäume wie Thuja, Eiben und Zypressen. Mit einer schnell wachsenden Sorte wie der Thuja Brabant oder der Thuja Excelsa erhalten Sie meist schon in kurzer Zeit eine blickdichte Hecke. Zypressen wie die Blaue Schein– oder Gelbe Säulenzypresse bieten zudem eine wunderschöne Farbvielfalt und machen, wie unsere Thuja-Sorten, Ihre Hecke zum Hingucker.

Unsere Laubbaumarten wie die Buchenhecke, der Kirschlorbeer und die Glanzmispel eignen sich mit ihrer natürlichen Wuchsform auch als wunderschöne dichte Hecke. Die Glanzmispel wird durch Ihren roten Blattaustrieb zu einem ganz besonders farbenfrohen Hingucker im Garten. Aber auch die Stechpalme oder Efeu eignen sich als Alternative zu Mauer oder Zaun. Als natürlicher Sichtschutz begeistert auch der Schirmbambus.

Immergrün oder laubabwerfend?

Beide Arten von Heckenpflanzen haben ihre Vor- und Nachteile. Entscheidend ist daher Ihr persönlicher Geschmack. Zu den beliebtesten immergrünen Heckenpflanzen zählen der Lebensbaum (Thuja), die Scheinzypresse (Chamaecyparis) und die Eibe (Taxus), denn sie bieten das ganze Jahr über einen grünen, dichten und schönen Blickschutz. Mit einer regelmäßigen Bewässerung, auch im Winter, können Sie die schöne saftig grüne Farbe Ihrer immergrünen Hecke erhalten und hervorheben.

Mit einer laubabwerfenden Hecke wie der Buchenhecke bekommen Sie den Jahreszeitenwechsel hautnah mit. Die Buchenhecke wechselt nämlich über die Jahreszeiten die Farbe ihres Blattwerks – von sattgrün bis leuchtend rot. Zusätzlich sorgt die dichte Verzweigung der Buchenhecke für einen immerwährenden Sichtschutz, der sich zudem für Vogelnester sehr gut eignet.

Welche Form soll die Hecke haben?

Eine schnell wachsende Sorte erfüllt den Wunsch nach einem schnellen Sichtschutz. Jedoch ist hierbei insbesondere ein regelmäßiger Schnitt empfehlenswert, um Ihre Hecke in Form zu halten. Ebenso wichtig ist es, darauf zu achten, wie breit oder schmal Ihre Hecke werden soll/darf. Zu besonders schmalen Hecken zählen zum Beispiel die Thuja, der Buchsbaum oder die Gelbe Säulenzypresse. Einen besonders dichten und breiten Wuchs bekommt dagegen der Kirschlorbeer, wenn die Pflanze nicht geschnitten wird. Für einen dichten Wuchs ist ein regelmäßiger Schnitt empfehlenswert.

Darauf sollten Sie achten: Wenn Sie eine Hecke als Grenzbepflanzung nutzen möchten, ist es wichtig, auf den richtigen Abstand zu Nachbargrundstücken zu achten, damit Ihre Hecke auch die Freundschaft unter Nachbarn erhält!

Ballen- oder Containerware?

Die Unterschiede zwischen Ballen- und Containerware ergeben sich aus den unterschiedlichen Pflanzzeiten. Während Containerware das ganze Jahr über – außer bei Frost – eingepflanzt werden kann, ist Ballenware im Frühjahr von März bis Mai und dann wieder ab September erhältlich. Durch den Erdballen sind die Heckenpflanzen noch für eine Weile mit Nährstoffen versorgt. Dennoch sollten diese nach ihrer Lieferung zügig eingepflanzt werden.

Bei unserer Ballenware ist der Wurzelballen mit einem Tuch umwickelt. So ist die Pflanze geschützt und kann gut transportiert werden. Wenn Sie Ihre Ballenware regelmäßig mit Wasser versorgen, ist sie noch eine Weile vor dem Einpflanzen lagerbar. Besonders bei trockener Witterung sollten Sie die Pflanze vor dem Einsetzen mit ausreichend Wasser versorgen.

Bei Container- oder Topfware wurden die Pflanzen in einem Topf aufgezogen, in dem sie genug Platz haben, starke Wurzeln zu entwickeln. Mithilfe der Kulturerde ist Containerware ganzjährig einpflanzbar und wächst besonders im ersten Jahr schön hoch. Wie Ballenware kann auch Containerware bei einer regelmäßigen Versorgung mit Wasser eine Weile gelagert werden.

Passt die Heckenpflanze zur Bodenbeschaffenheit?

Der richtige Boden kann ausschlaggebend für eine gesunde, grüne und langlebige Hecke sein. Deswegen sollten Sie vor dem Pflanzen wissen, welchen Boden Sie in Ihrem Garten haben und welche Hecke sich dort am wohlsten fühlt.

Schwerer, feuchter oder lehmiger Boden

Feuchte Böden lassen sich gut mit Sand oder Mulch auflockern. Für diese Bodenart eignen sich besonders unsere Standort-toleranten Heckenpflanzen. So fühlen sich Thuja, Buche und Kirschlorbeer auf nährstoffarmen, also kalkhaltigen Böden wohl. Der Schirmbambus verträgt am besten feuchte Böden und Thuja akzeptiert auch lehmige Böden.

Leichter, sandiger, trockener Boden

Ein trockener Gartenboden macht den Scheinzypressen überhaupt nichts aus, daher können diese unbeirrt gepflanzt werden. Auch der Kirschlorbeer und die immergrüne Efeuhecke verträgt leichten, trockenen Boden ohne Probleme. Besonders wenn Sie einen mediterranen Gartenstil anstreben, sind diese Pflanzen genau das Richtige für Sie.

Häufige Fragen zu Heckenpflanzen

Welche Hecke wächst am schnellsten?

Besonders schnell wachsende Heckenpflanzen eignen sich, wenn Sie einen schnellen und dichten Sichtschutz anstreben. Zu diesen Sorten zählen der Kirschlorbeer, die Rotbuche und die Thuja. Um einen dichten und gesunden Wuchs zu gewährleisten, ist eine kontinuierliche Pflege und ein regelmäßiger Schnitt empfehlenswert.

Welche Heckenpflanzen haben eine schöne Herbstfärbung?

Bevor der kahle Winter naht, trumpfen manche Heckenpflanzen mit einer leuchtenden Farbgebung im Herbst noch einmal so richtig auf. Besonders die Blutbuche überzeugt mit einem wechselnden Farbspiel das ganze Jahr über. Von Grün zu Rot und mit braunen Blättern begeistert sie in jeder Jahreszeit. Auch die Glanzmispel zieht mit ihrem roten Blattaustrieb im Frühjahr alle Blicke auf sich.

Kann ich auch eine Mischhecke pflanzen?

Eine Mischhecke kann nicht nur ideal als Grenz- oder Sichtschutz genutzt werden. Sie sorgt außerdem für optische Abwechslung! Denn eine Hecke muss nicht immer aus nur einer Pflanzenart bestehen. Natürlich sollten Sie bei der Auswahl der Pflanzen darauf achten, dass diese auch zusammenpassen. Unter anderem sollten Sie bei blühenden Pflanzen entweder auf die gleiche Blütezeit achten oder aber unterschiedliche Blühzeiten in Betracht ziehen, sodass Sie sich über einen längeren Zeitraum an der bunten Farbenpracht erfreuen können. Zudem ist es von Vorteil Pflanzen zu wählen, die ungefähr die gleiche Höhe erreichen und ähnliche Ansprüche an Boden und Standort haben, damit sie auch gut gedeihen und wachsen können.

Sind Hecken giftig?

Ja, aber nicht alle. Zu den Pflanzen mit giftigen Zapfen, Trauben oder Früchten gehören unter anderem die Thuja, die Eibe, der Kirschlorbeer sowie die Stechpalme. Allerdings sind nicht alle Hecken auch für Tiere giftig und bieten Vögeln sogar eine ausgiebige Nahrungsquelle. Das beste Beispiel dafür sind die Früchte der Stechpalme (Ilex), die für Menschen zwar giftig, aber für Vögel unbedenklich sind. Beachten Sie allerdings vor der Wahl Ihrer Hecke, ob Kinder oder Tiere mit der Hecke in Kontakt kommen könnten. Außerdem sollten Sie bei allen Arbeiten an Ihrer Hecke, falls giftige Bestandteile vorhanden sein sollten, immer Handschuhe oder sogar einen Mundschutz tragen.

Welche Hecke ist für Vögel und Insekten geeignet?

Eine Hecke kann nicht nur Sicht- oder Grenzschutz sein. Sie bietet vor allem auch Vögeln und Insekten ein Zuhause. Unzählige Vögel, Kleintiere und Insekten finden dort nicht nur Nahrung, sondern auch Schutz und einen Nistplatz. Besonders Hecken mit Früchten sind bei Vögeln beliebt und immergrüne Hecken sind perfekte Schutzzonen. Ein beliebter Nistort für Vögel bietet beispielsweise die Buchenhecke mit Ihrer dichten Verzweigung. Auch der Mensch profitiert von einer Hecke. So filtern Heckenpflanzen Staub aus der Luft, verringern Lärm und produzieren Sauerstoff. Eine Hecke ist also die perfekte Alternative für Zäune und Mauern und dabei auch noch gut für die Umwelt.

Frisch vom Feld

Die Hecke richtig pflanzen

Häufige Fragen zur Pflanzung

Nachdem Sie die perfekte Hecke für sich und Ihren Garten gefunden und den idealen Standort für die Pflanze gewählt haben, soll auch beim Einpflanzen nichts schiefgehen. Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Was ist besser? Einen Pflanzgraben ausheben oder für jede Pflanze ein eigenes Pflanzloch?

Ein eigenes Pflanzloch bietet sich für alleinstehende oder große Pflanzen an, die eine höhere Stabilität benötigen. Möchten Sie hingegen eine Hecke pflanzen, können Sie besser einen Pflanzgraben ausheben. Dieser ist nicht nur deutlich schneller ausgehoben, die Erde wird gleichzeitig aufgelockert und die Pflanzen haben mehr Platz, um sich darin zu entfalten.

Wie pflanze ich eine Hecke richtig an?

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Pflanzen einer Hecke finden Sie in unserer Pflanzanleitung.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen?

Alle frostempfindlichen Hecken sollten am besten im Frühjahr gepflanzt werden, damit sie genug Zeit haben anzuwachsen, bevor der Winter kommt. Sommer- und immergrüne Hecken können ebenfalls im Frühjahr oder Herbst gepflanzt werden. Die einzige Ausnahme bilden frostunempfindliche Containerpflanzen – diese können das ganze Jahr über in den Garten gepflanzt werden.

Worauf muss ich bei einer Grenzbepflanzung mit einer Hecke achten?

Bei der Pflanzung von Hecken und Sträuchern müssen Grenzabstände eingehalten werden. Berücksichtigen Sie dies, sind Sie im Falle eines Nachbarschaftsstreits immer auf der sicheren Seite. Gemessen wird üblicherweise der Abstand vom Stamm der Pflanze bis zur Grenze. Oftmals müssen Hecken, die an öffentliche Grundstücke wie Straßen, Spielplätze, Fußwege etc. stehen, keine Grenzabstände einhalten. Informieren Sie sich vor der Pflanzung bei der für Sie zuständigen Stadtverwaltung!

Wie muss der Boden vorbereitet werden?

Wenn Sie ein Pflanzloch oder einen Graben ausgehoben haben, sollten Sie die Erde leicht auflockern und gegebenenfalls mit Sand und/oder Mutterboden anreichern. Für eine optimale Nährstoffversorgung kann auch ein Bodenaktivator zugegeben werden.

Welcher Dünger eignet sich für eine Hecke?

Als idealer Dünger eignet sich ein organischer Volldünger oder Langzeitdünger, der die wichtigen Nährstoffe langsam, aber dafür durchgehend freigibt. Wichtig ist, dass Sie sich bei der Anwendung an die Dosierungsempfehlungen und Anleitungen des Herstellers halten.

Wir bieten für Ihre Hecke speziell auf die Bedürfnisse von Koniferen oder Kirschlorbeer abgestimmten Dünger. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Kann ich eine Hecke umpflanzen?

Ja. Eine Hecke können Sie ohne Probleme umpflanzen. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Herbst bis zum ersten Frost, da die Hecken dann über die Wintermonate genügend Zeit haben, um Ihre Wurzeln wieder auszubilden und im Frühjahr erneut zu erblühen. Auch ein Umzug im Frühjahr ist möglich, allerdings sollten Sie dann auf den Vogelschutz achten und sichergehen, dass sich keine Nester in den Pflanzen befinden.

Tipps und Tricks

Pflegetipps für Heckenpflanzen

Heckenpflege nach Jahreszeiten

Heckenpflege im Frühjahr

Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf holen, können auch Sie wieder in den Garten und mit der Heckenpflege starten. Zu Beginn der Saison freuen sich Ihre Pflanzen über Dünger. Am besten benutzen Sie einen organischen Langzeitdünger wie Kompost oder Hornspäne.

Heckenpflege im Sommer

Wenn der Sommer da ist, legen die meisten Hecken ordentlich an Höhe und Breite zu, was bedeutet, dass jetzt ein Formschnitt angesagt ist. Am besten nehmen Sie diesen Anfang Juli vor.

Achten Sie darauf, dass Sie nur die jungen Triebe abschneiden und einen Schnitt ins Altholz vermeiden – viele Pflanzen, wie zum Beispiel die Thuja, verzeihen diesen nur bedingt. Danach bleiben die Pflanzen bis zum nächsten Jahr meistens in ihrer Form. Beim Kirschlorbeer oder der Buchenhecke, die sehr wuchsfreudig sind, kann sogar ein zweiter Formschnitt im Sommer erforderlich sein.

Heckenpflege im Herbst

Im Herbst gibt es für Sie wenig zu tun. Die Pflanzen bereiten sich auf die Ruhepause im Winter vor. Daher steht bei Bedarf ein kleiner Pflegeschnitt im Oktober bis Anfang November auf dem Plan.

Heckenpflege im Winter

Immergrüne Pflanzen müssen auch im Winter stets gepflegt werden, da die Feuchtigkeits- und Nährstoffaufnahme keine Pause macht. Gefriert jedoch die Feuchtigkeit im Boden, gibt es für die Pflanze nichts aufzunehmen, sodass Sie nachhelfen müssen. Am besten können Sie an milderen Tagen mittags oder am frühen Nachmittag gießen, da der Morgenfrost da bereits nachgelassen hat und der nächtliche Frost noch weit genug entfernt ist. Gießen Sie reichlich, wie im Sommer. Gerade immergrüne Pflanzen können viel Wasser aufnehmen. Formschnitt oder Düngung sind im Winter nicht erforderlich.

Schutz vor der Winterkälte

Viele Heckenpflanzen sind winterhart, sodass sie Frost und Kälte meist unbeschadet überstehen. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, kann die Pflanzen vor hartem Frost schützen, da besonders lange Frostperioden den Pflanzen schaden könnten. Um dies zu verhindern, können Sie Ihre Pflanzen am besten schon im Oktober mit einem Vlies oder Netz abdecken. Es empfiehlt sich auch eine Schicht Mulch oder Laub auf den Wurzelbereich zu verteilen, damit der Boden nicht so schnell einfrieren kann.

Für Kübelpflanzen:

Haben Sie Ihre Heckenpflanze im Kübel gepflanzt, können Sie die Pflanzen für den Winter in geschützte Ecken des Hauses stellen oder unter großen Sträuchern. Damit auch die Wurzeln keinen Schaden davontragen, empfehlen wir den Kübel mit Kokosmatten oder Luftpolsterfolie zu umwickeln. Prüfen Sie an frostfreien Tagen, ob die Erde im Kübel noch feucht ist. Wenn nicht, sollten Sie immergrüne Pflanzen auch im Winter wässern.

Wässern, schneiden, düngen

Wie viel Wasser benötigt eine Hecke?

Bereits nach dem Pflanzen der Hecke ist ein ausgiebiges Wässern Pflicht. Und auch in der Zeit danach sollten Sie die Pflanzen feucht halten, damit sie beständig mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt sind – besonders bei trockener Witterung. Aber Achtung! Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden.

Wie oft muss ich die Hecke düngen?

Dünger geben Hecken die nötigen Nährstoffe, die sie zum Wachsen und Gedeihen brauchen und nicht aus dem Boden bekommen. Daher ist eine regelmäßige Düngung für eine langlebige Hecke von Vorteil. Grundsätzlich empfehlen wir die Heckenpflanzen nur während des Wachstums, also von März bis August, zu düngen. So bekommen sie die Nährstoffe zum richtigen Zeitpunkt.

Heckenpflanzen richtig schneiden

Der erste Schnitt von Heckenpflanzen erfolgt direkt nach dem Einpflanzen, damit sie gut anwachsen und die Lücken schnell schließen. Anschließend können Sie Ihre Hecke einmal im Jahr oder je nach Wuchsform und Wuchsgeschwindigkeit auch mehrmals zurückschneiden. Für immergrüne Hecken empfehlen wir einen Rückschnitt im Frühjahr oder Spätsommer. Laubgehölze können Sie am besten im Herbst schneiden.

Tipp fürs Schneiden

Die ideale Schnittform für Hecken ist trapezförmig – unten breiter als oben. So bekommen auch die unteren Blätter genügend Licht und Regen ab und die Pflanzen verkahlen nicht so schnell.

Grundsätzlich gilt: Schneiden Sie Ihre Hecke niemals bei starker Sonneneinstrahlung, um Verbrennungen zu vermeiden. Auch bei starkem Frost sollten Sie Ihre Hecke nicht schneiden, da es sonst an den Schnittstellen zu Erfrierungen kommen kann.

Was tun bei Schädlingsbefall?

Heckenpflanzen können von Pilzen und Schädlingen befallen werden. Ursache ist meist, dass die Pflanze bereits geschwächt ist. Das bedeutet, mit der richtigen Pflege, wie Wässern, Düngen und Schnitt, können Sie einem Schädlingsbefall vorbeugen. So können Sie einem Befall vorbeugen:

  • Arbeiten Sie immer nur mit sauberen Gartengeräten, damit keine Pilzsporen oder Schmutz auf frisch geschnittene Triebe gelangen können.
  • Befallene Pflanzenteile unbedingt in der Biotonne oder als Restmüll entsorgen und nicht auf einen Kompost werfen, damit sich die Schädlinge nicht in Ihrem Garten verbreiten.
  • Wählen Sie einen für die Pflanze vorteilhaften Standort und sorgen Sie für ein gutes Wachstum mit regelmäßigem Schnitt und Dünger.
  • Pflanzen Sie Ihre Hecke nicht zu dicht. Andernfalls behindern sich die Pflanzen gegenseitig, klauen sich die Nährstoffe und das Sonnenlicht.
  • Gießen Sie die Pflanzen im Wurzelbereich, damit Triebe und Blätter trocken bleiben.